Edition Zaunreiter, Hardcover, durchgehend farbig illustriert, 12 x 14,8, ca.100 Seiten, ISBN 978-3-9502233-4-7
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KurzbeschreibungDiesen Weg, der Anlass für dieses Buch war, gibt es wirklich: 2005
habe ich nach einigen wenigen Hinweisen in lokalen Heimatbüchern die
ersten Teile dieses Weges gefunden – ohne ihn zu suchen. Im Jahr 2006
habe ich ihn systematisch erforscht, mit Hilfe der einzigen umfassenden
Veröffentlichung des Penker Volksschuldirektors Johann Danzer (+) von
1965 und einigen Hinweisen aus der Umgebung. Ich wohne übrigens
ziemlich genau im Verlauf des Entweges, etwa 30 Höhenmeter oberhalb von
Göttschach, es ist also wirklich „mein Weg“. Der Teil des Entweges,
der vom niederösterreichischen Schwarzatal ins Pittental verläuft,
geht völlig eben mit gerade einmal +/- 50 Höhenmetern Differenz über
eine Strecke von etwa 23 km verteilt dahin. Beim Pittental ist er
keineswegs zu Ende, denn er führt von Kirchau ins Haßbachtal hinein
und auf der gegenüberliegenden Seite wieder hinaus, um den Kulmriegel
herum und endet schließlich im Feistritztal. Der von mir begangene Teil
ist also gerade einmal etwas mehr als 1/3 des Gesamtweges. Der Entweg
wird ein einziges Mal urkundlich erwähnt: 1144 im Kodex des Klosters
Formbach – die Formbacher waren die Gründer das Klosters Gloggnitz.
Dort wird er bereits als „antiskenwek“, also als alter Weg, erwähnt,
muss also wohl über 1000 Jahre alt sein. Wer ihn gebaut hat, wann er
gebaut wurde und zu welchem Zweck, liegt im Dunkel der Geschichte. |
Ein Nachdenkbuch mit vielen Bildern eines uralten Weges Gedanken über das Weg-gehen und An-kommen, das Suchen und das Finden, den Anfang und das Ende, das Leben und den Tod, den Nutzen der Hindernisse, die Anstrengung und die Leichtigkeit, die Bäche und die Quellen, die Veränderung und den Stillstand … Er begann den Weg zu suchen, als er ihn bereits gefunden hatte. Einfach so, ohne Absicht, ohne Anstrengung, ohne Vorbereitung, ohne irgendeinem anderen Weg zu folgen, einfach quer durch den Wald. Als er ihn fand, war er schon auf ihm, schmal und grün zwischen den Bäumen, eben durch den Wald führend, scheinbar mühelos.