bewusste Realitätsgestaltung


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Was bedeutet es, seine Realität bewusst zu gestalten?

Ich kann euch hier nur meine Sicht der Dinge mit-teilen, aber ich habe soeben einen entsprechenden Thread auch im Xing-Forum eröffnet, ich nehme an, auch dort werden noch zahl-reiche zusätzliche Meinungen zu dieser Thematik kommen. Hier nun gleich vorweg meine Sicht. (Auszug aus "Be cause, sei Ursache", erscheint im Verlag Edition Zaunreiter 03/2008)

Ich möchte vorher kurz auf die "Phasen der Kompetenzwahrnehmung" hinweisen, wobei ich leider den Ursprung davon nicht kenne, manche schreiben es Maslow zu, im Internet finden wir sowohl Albert Bandura als auch Gregory Bateson als "Ent-Decker". Ich werde es einfach "Weg des Lernens" nennen, bzw. habe diese Bezeichnung aus einem der Bücher meines Mannes übernommen (Einfach exzellent, Lustvoll zu Spitzenleistungen). Wie auch immer, wenn wir etwas Lernen läuft dies immer in 4 Stufen ab

unbewusste Inkompetenz
bewusste Inkompetenz
bewusste Kompetenz
unbewusste Kompetenz

Nach Joseph O’Connor gibt es dann noch den Meister

Und genau so empfinde ich bewusste Realitätsgestaltung - zuerst ist es uns nicht bewusst (unbewusste Inkompetenz), dass wir Einfluss auf unsere Realiät haben könnten, dann erfahren wir davon und denken darüber nach (bewusste Inkompetenz) - danach lernen wir möglicherweise damit um zu gehen (bewusste Kompetenz) - und letztendlich brauchen wir nicht mehr daran denken, dass wir es tun (unbewusste Kompetenz), um trotzdem in die Richtung zu gehen, für die wir uns entschieden haben.

Mir persönlich ist es ganz wichtig, zu unterscheiden zwischen "bewusster Realitätsgestaltung" und "Eigenverantwortlichkeit". Für mich ist das nicht ident, sondern die Eigenverantwortlichkeit kan - muss aber nicht - ein Teil der bewussten Realtiätsgestaltung sein. Allerdings, auch wenn ich meine eigene Verantworltichkeit gegenüber allem, wofür ich Ursache bin, negiere, ändert es nichts an der Tatsache, dass ich meine Handlungen trotzdem verantworten muss. Andererseits, wenn ich die Eigenverantwortung bewusst ablehne, ist es trotzem die bewusste Gestaltung meiner Realität.

 


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