Kalenderwoche 2/2008

7.1.2008 bis 13.1.2008

Herzlich willkommen in dieser zweiten Ausgabe meines wöchentlich erscheinenden Online-Magazines.

Tag

Datum

Mond

 

 

Maya

Montag

7.1.2008

Steinbock

blauer spektraler Sturm

Dienstag

8.1.2008

Steinbock

  

gelbe kristalle Sonne

Mittwoch

9.1.2008

Wassermann

  

roter kosmischer Drache

Donnerstag

10.1.2008

Wassermann

  

weißer magnetischer Wind

Freitag

11.1.2008

Fische

  

blauer lunare Nacht

Samstag

12.1.2008

Fische

  

gelber elektrischer Samen

Sonntag

13.1.2008

Widder

  

rote selbstbestehende Schlange

  Die Maya-Links führen zu den direkten Beschreibungen auf www.maya.at

Vom 10.-22.1. bringt uns die Kraft des WEISSEN WINDES in Schwung. Wie eine frische Brise weht er durch unsere Gehirnwindungen und inspiriert uns zu neuen Ideen, Neugierde und Erkenntnissen. „Auf zu neuen Ufern!“, könnte sein Motto lauten und verursacht dadurch ein wenig Unruhe in uns. So ist es kein Wunder, dass uns in dieser Zeitwelle vielleicht klar wird, dass wir mindestens 150-180 Jahre alt werden müssten, um alle unsere Pläne, Wünsche und Ziele umsetzen können. Und täglich kommen weitere dazu! Keine Sorge, diese Tage sollen wie die Kohlensäurebläschen im Wasser, Beweglichkeit, Leichtigkeit und Aktivität bringen, doch Gott-sei-Dank, nicht unser Leben mit noch mehr Aufgaben vollstopfen. Es wird sich später schon weisen, was uns wichtig genug ist, um auch ausgeführt zu werden. Trotzdem mal ehrlich, Spaß macht diese geistige Akrobatik-Zeit schon! Wann habt Ihr übrigens Eure letzten Abenteuer im Kopf erlebt?

© 2008 – KAMIRA Eveline Berger – www.lichtkraft.com

Metapher der Woche

Annehmen

Ein Mann entschloss sich, einen Blumengarten anzulegen. Er bereitete den Boden vor und pflanzte die Samen vieler wunderschöner Blumen ein.

Doch als sie aufgingen, füllte sich sein Garten nicht nur mit seinen ausgewählten Blumen, sondern überall wucherte Löwenzahn. Er suchte Rat bei allen möglichen anderen Gärtnern und probierte alle bekannten Methoden aus, um den Löwenzahn loszuwerden, aber ohne Erfolg.

Schließlich ging er den ganzen Weg bis zur Hauptstadt, um beim Hofgärtner am Palast vorzusprechen. Der weise, alte Mann hatte schon viele Gärtner beraten und schlug eine Vielzahl von Mitteln vor, um den Löwenzahn auszurotten, aber der Mann hatte sie schon alle ausprobiert.

Eine Weile saßen sie schweigend zusammen, bis am Ende der Gärtner den Mann anschaute und sagte: „Nun, dann schlage ich vor, du lernst, den Löwenzahn zu lieben.“


Mandalas dieser Woche

   

Gesundheit
Zuversicht
Geduld

Selbstvertrauen
Partnerschaft
Work-Life-Balance


Die kleine Raupe

Eine kleine braune, sich selbst als unansehnlich einschätzende Raupe kriecht über ein Blütenblatt, als ein wunderschöner bunter Schmetterling über die Wiese fliegt.

Die kleine Raupe blickt zum Himmel, einen mehr als sehnsüchtigen Blick in den Augen, und ruft, so laut es geht:
„Lieber Schmetterling, sag, werde ich auch einmal so schön werden wie du?“

der Schmetterling antwortet mit sanfter Stimme:
„Bald, liebe kleine Raupe, bald“.

Einige Zeit später spürte unsere kleine Raupe eine besorgniserregende Veränderung – sie fühlte sich unwohl – beengt – alles ver-änderte sich – sie konnte nichts dagegen machen – eine dicke Hülle umspannte sie – kurz bevor sie total umschlossen war, sah sie wieder den wunderschönen bunten Schmetterling über die Wiese fliegen, und sie blickte wieder sehnsüchtig hoch und rief:
„Lieber Schmetterling, sag, werde ich auch einmal so schön werden wie du?“

der Schmetterling antwortet mit sanfter Stimme:
„Bald, liebe kleine Raupe, bald“.

Es dauerte lange Zeit – dieses Leben in der Enge und Finsternis – sehr oft träumte die kleine Raupe in ihrem Gefängnis von dem wunderschönen bunten Schmetterling, der immer wieder mal über die duftende Blumenwiese flog – und ganz still hörte sie auch immer wieder seine Stimme

„Bald, liebe kleine Raupe, bald“.

Es wurde immer enger und dunkler – die kleine Raupe begann sehr stark an den Worten des Schmetterlings zu zweifeln – schließlich gab sie die Hoffnung auf – ließ den Gedanken los, jemals als strahlender Schmetterling über die Wiesen zu fliegen – und spürte plötzlich erneut eine Ver-Änderung.

Die Hülle platzte auf – ganz von selbst
ohne Anstrengung ihrerseits
sie schaute zum Himmel
streckte sich – breitete die Flügel aus
und flog über die Wiese
als wunderschöner bunter Schmetterling

Und von irgendwo da unten hörte sie die zarte Stimme einer kleinen Raupe:
„Lieber Schmetterling, sag, werde ich auch einmal so schön werden wie du?“

und der neu geschlüpfte bunte Schmetterling antwortet mit sanfter Stimme:
„Bald, liebe kleine Raupe, bald“.

Verfasser unbekannt


die neuesten Spiegelbilder

Erstellt aus einem Rosenstrauss anlässlich der Wintersonnenwende (Yule) 2007

Wozu brauchen wir die Dosenöffner?

Naja, gute Frage - also ich würd sagen, vor allem darum, dass sie uns die Dosen öffnen. Klar, ich könnt mir auch ein paar Mäuse fangen, aber so isses schon fallweise gemütlicher, einfach im warmen Haus liegen bleiben zu können und immer wieder mal was neues ins Schüsserl bekommen. 

Wobei ich zugeben muss, dass es mir nicht immer schmeckt, was sie da rein tun - aber meistens ist es eh annehmbar. Wenn nicht, merken sies eh, weil dann lassen wirs einfach unberührt und holen uns doch ein Mäuschen.

Ich ess ja auch gerne das Trockenfutter, nur meine Tochter ist da etwas heikler, sie wünscht Naßfutter in Form von Pastete, die "Bissen" mag sie überhaupt nimma. Aber wie gesagt, wir haben sie eh schon gut erzogen - unsere beiden Dosenöffner.
   

Vorgestern haben sie sich zwar mal wieder aufgeführt - da kam er mit so nem rieisgen metallischen Ding rein, das unheimlich gescheppert hat - und dann ist er da auch noch rauf gestiegen, während sie mit so komischen lätenden Dingern rum gemacht hat. Aber seit diese Dinger an der Decke hängen ist wieder etwas Ruhe eingekehrt.

Hell ist es seither in unserem Zimmer - naja, sie glauben, es sei ihr Seminarraum und Aufenthaltsraum, wenn Gäste kommen - naja, wir lassen sie in dem Glauben - und vor allem, wenn wirklich Besuch kommt, dann gehen wir eh lieber in den Wald. gibt wirklich nur wenige Besucher, die wir auch mögen und mit denen wir sogar auch manchmal schmusen wollen.

   
Meist ist es allerdings eh recht ruhig. Naja, gestern war wieder mal der laute Wuwu da in der Früh - gottseidank - weil irgendwie waren in der Früh die Radiatoren sehr kalt, Momo hat sich aufgeführt, weil die liegt so gerne aufn heissen Heizkörper - und hat sich fast die Füsse abgefroren. Aber nachdem eben der laute Wuwu da war, isses langsam wieder wärmer geworden - und jetzt ist es fast schon wieder gemütlich auf unseren Plätzen im Vorzimmer, dort, wo die Leitungen der Heizung durch führen.

Wer wir sind? Mutter und Tochter, welche den Maywalds erlauben, das Haus mit uns zu teilen - allerdings nur so lange, so lange sie auch wirklich die Futterdosen öffnen, damit wir immer schön was zu fressen haben. Ich bin Madame Mim, geboren im Sommer 2001, meine Tochter ist ziemlich genau ein Jahr jünger, die heißt Momo.

Aber darum gehts ja heute nicht, heut habe ich mich mal mir der Frage beschäftigen wollen, wozu wir diese Dosenöffner brauchen, bzw. sie in unserem Haus im Himmelreich wohnen lassen.

© Madame Mim

 

Mein Freund KU

Bewusste Arbeit mit dem Un-Bewussten

ChrisTina Maywald, ISBN 978-3-9502233-3-0, Hardcover, farbig illustriert,  14,8 x 21, 200 Seiten

zu bestellen bei Amazon

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Ich freue mich über Ihr/Dein Interesse an diesem neuen Online-Medium und freue mich auch über Rückmeldungen
entweder unter EMail oder auch im entsprechenden Bereich im Forum für Persönlichkeitsentwicklung.

Alle nicht gesondert markierten Beiträge © ChrisTina Maywald


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